Schachuhren Test

Schachuhren Test

Elektronisch bzw. Digital

Die elektronischen Schachuhren haben sich aus den Funktionen der mechanischen Schachuhr weiterentwickelt.
Ein großer Vorteil der digitalen Schachuhren ist die bessere Ablesbarkeit der Restbedenkzeit beider Spieler. Weiterhin sind natürlich deutlich mehr Spielmodi verfügbar, die sich vorrangig an den Bedenkzeitvorgaben des Schachweltverbandes FIDE orientieren (Bonuszeiten). Veränderungen der einzelnen Spielmodi sind ebenso möglich, so dass auf Änderungen in Turniermodi flexibel reagiert werden kann.

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Jenga spielen mit einer Schachuhr

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Geschichte der Schachuhren

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts gab es beim Schach keine Begrenzung der Bedenkzeit. Es wurde berichtet, dass Wettkampf-Partien durchschnittlich neun Stunden gedauert hätten. Konnte eine Partie an einem Tag aufgrund der Ermüdung beider Spieler nicht zu Ende geführt werden, so wurde sie unterbrochen und die Hängepartie am nächsten Tag fortgesetzt.

Schließlich einigte man sich darauf, Partien zeitlich zu begrenzen. Einfache Zeitvorgaben wie „x Minuten für beide Spieler pro Partie“ sind jedoch unfair, da ein Spieler alle Bedenkzeit für sich in Anspruch nehmen könnte. Daher wird jedem Spieler ein eigener fester Vorrat an Bedenkzeit zugestanden. Wer seine Zeit aufgebraucht hat, ohne die Partie beenden zu können, hat verloren. Die Bedenkzeitvorgaben können sehr unterschiedlich ausfallen: Stehen beim Turnierschach für jeden Spieler mehrere Stunden zur Verfügung, sind es beim Schnellschach typischerweise ca. 30 Minuten, beim Blitzschach ca. fünf Minuten und beim Bullet-Schach sogar nur eine bis drei Minuten.

Um die Bedenkzeitregelung durchzusetzen, genügt eine einfache Uhr nicht, denn es wird ein Instrument benötigt, das die Bedenkzeiten der beiden Spieler unabhängig voneinander misst. Dies war der Auslöser für eine Reihe von Erfindungen, die ihren vorläufigen Höhepunkt in der modernen digitalen Schachuhr fanden.

Die erste schriftliche Überlieferung über die Verwendung einer Vorrichtung zur Begrenzung der Bedenkzeit findet sich 1861. Die Vorrichtung bestand aus zwei drehbaren Sanduhren. Nachdem ein Spieler seinen Zug ausgeführt hatte, drehte er seine eigene Sanduhr in die waagrechte und die des Gegners in die senkrechte Position. War die Sanduhr eines Spielers abgelaufen, hatte er die Partie den Regeln nach verloren. Wegen der unpraktischen Handhabung wurde diese Vorrichtung nur bei bedeutenden Turnieren eingesetzt. Zudem konnte mit den auf eine unveränderliche Zeitspanne genormten Uhren nur ein einziger Spielmodus gespielt werden.

Im Jahr 1866 wurden bei der inoffiziellen Schachweltmeisterschaft in London erstmals vom Schiedsrichter bediente Stoppuhren eingesetzt, um die Bedenkzeit zu messen. Die Stoppuhren erhöhten die Messgenauigkeit, und die Bedienung durch den Schiedsrichter verhinderte Manipulationen. Der Verlust einer Partie durch Vergessen des Uhrendrückens war auf diese Weise nicht möglich. Die Spieler konnten zu diesem Zeitpunkt auf Wunsch noch die bisherigen Sanduhren verwenden.

Die ersten mechanisch miteinander verbundenen Schachuhren bzw. Kontrolluhren wurden von Thomas Bright Wilson, einem Mitglied des Manchester Chess Club, erfunden und im Londoner Turnier 1883 verwendet. Bei dieser Konstruktion, dem Prototyp der heutigen Turnieruhren, handelt es sich um zwei in einem Gehäuse nebeneinander stehende Schachuhren, die nur durch einen Start- und Stopp-Mechanismus miteinander gekoppelt sind. Auf jeder Uhr befindet sich ein Druckknopf wie bei einem Wecker, und vor dem Ziffernblatt ist an der die zwölfte Stunde bezeichnenden Stelle ein sogenanntes Fähnchen angebracht. Während ein Spieler nachdenkt, läuft seine Uhr; die des Gegners steht. Sobald er gezogen hat, drückt er auf den Knopf seiner Uhr; damit hält er sie an und setzt die des Gegners in Gang. Wenn seine Bedenkzeit zu Ende geht – in Großmeisterturnieren sind heute zweieinhalb Stunden für vierzig Züge üblich -, nähert sich der Minutenzeiger dem Fähnchen, berührt es und hebt es allmählich hoch. Sobald der Zeiger die Zwölf erreicht, lässt er das Fähnchen fallen. In diesem Augenblick ist die Bedenkzeit verbraucht. Falls der Spieler bis dahin nicht die erforderlichen Züge gemacht hat, verliert er die Partie „durch Zeitüberschreitung“.

1919 wurden in Deutschland erstmals Schachuhren mit Fallblättchen eingesetzt. und dann zur Regel. Schrittweise wurden die Pendeluhren durch feinmechanische Federuhrwerke und der Balken, der beide Uhrwerke miteinander verbindet, durch einen Schaukelhebel ersetzt. Diese Entwicklung gipfelte in den heute gebräuchlichen analogen Schachuhren, die präzise und zuverlässig arbeiten.

1985 baute Ben Bulsink die ersten elektronischen Schachuhren, die von vielen Schachspielern und Schachverbänden für gut befunden wurden.
1988 baute der frühere Schachweltmeister Bobby Fischer eine elektronische Schachuhr, die den von ihm erfundenen und nach ihm benannten Fischer-Spielmodus umsetzte: Beide Spieler beginnen mit einer festen Bedenkzeit, für jeden ausgeführten Zug bekommen sie eine bestimmte Anzahl von Sekunden an Bedenkzeit hinzu. Fischer bekam 1989 das US-Patent Nummer 4.884.255 für die Uhr.

1992 plante Ben Bulsink zusammen mit zwei anderen Enthusiasten die Massenproduktion von digitalen Schachuhren. Das Projekt wurde ein Erfolg, die drei gründeten das Unternehmen DGT Projects – „DGT“ für digital game timer, „digitaler Zeitmesser für Spiele“ – und der aufmerksam gewordene Weltschachverband Fédération Internationale des Échecs (FIDE) schloss 1993 mit ihnen einen 3-Jahres-Vertrag ab, nach dem DGT Projects „die erste offizielle FIDE-Schachuhr“ produzieren sollte. 1994 kam DGT FIDE auf den Markt, die erste der digitalen Schachuhren, die von offizieller Seite durch die FIDE unterstützt wurde.

Obwohl inzwischen bei hochklassigen Turnieren fast ausnahmslos digitale Schachuhren eingesetzt werden, konnten sie sich bis jetzt nicht umfassend in allen Klassen und im privaten Bereich durchsetzen. Die einen Schachspieler begrüßen, dass digitale Schachuhren im Gegensatz zu analogen keine Tickgeräusche von sich geben, eine sekundengenaue Bedenkzeiteinstellung ermöglichen und neue Spielmodi bieten. Die anderen lehnen die digitalen Schachuhren ab, weil sie teurer sind, keine gewohnten Tickgeräusche von sich geben, nur mit Batterien laufen und ein weniger ursprüngliches Flair besitzen. In jedem Fall sind Schachuhren aus dem Turnierbetrieb heutzutage nicht mehr wegzudenken.

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